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29.09.2014, 11:14 Uhr
Kreis-CDU kritisiert Pläne der BLSK und fordert mehr Mitsprache für den Landkreis Goslar
Die CDU im Landkreis Goslar sieht die jüngst veröffentlichen Pläne der Braunschweigischen Landessparkasse äußerst kritisch. Auch viele Filialen im Landkreis Goslar sollen geschlossen, oder umgewandelt werden. In vielen Bereichen wird die Versorgung damit ganz eingestellt, wie die Goslarsche Zeitung am Samstag berichtete.  
Der CDU-Landtagsabgeordnete Rudolf Götz, in dessen Wahlkreis ein Großteil des BLSK-Geschäftsgebiets liegt, zeigt sich enttäuscht von den aktuellen Entscheidungen: „Gerade demographisch schwache Orte stärkt man nicht, indem man eine Sparkassen-Filiale schließt. Den Trend verschärfen wir damit nur noch unnötig weiter“
Man sieht ein, dass auch Sparkassen neue Zukunftspläne aufstellen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dennoch darf der öffentlich-rechtliche Auftrag nicht vergessen werden. „Sparkassen müssen auch vor Ort sein!“, so Götz weiter.
Weiterhin fordert die CDU, dass zukünftig auch ein Vertreter des Landkreises Goslar im Verwaltungsrat der Braunschweigischen Landessparkasse sitzt. Ein erheblicher Teil des Landkreises wird schliesslich mit dem Geschäftsgebiet der BLSK abgebildet.

„Hier muss der Landkreis Goslar auch im Verwaltungsrat Sitz und Stimme haben, um frühzeitig Einfluss auf weitere Entscheidungen nehmen zu können“

Zudem wünscht man sich einen moderaten Umgang mit Kündigungen und Nicht-Vertragsverlängerungen: „Gerade frisch ausgelernten Mitarbeitern muss eine Sparkasse auch eine längerfristige Perspektive geben - das geschieht in vielen Fällen nur mit eng befristeten Verträgen“.  
aktualisiert von Christoph Ponto, 17.03.2015, 10:34 Uhr

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