News

14.02.2014, 19:28 Uhr | MIT Niedersachsen
Hartmut Prüssner führt Goslarer Mittelstand
CDU-Fraktionsvize Dirk Toepffer referiert über aktuelle Mittelstandsbelange
Die Wahlen der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Goslar verliefen nach den Berichten der scheidenden Kreisvorsitzenden Miriam Albers und des Kreisgeschäftsführers Ralph Bogisch zügig. Die Wahlen leitete der Hauptgeschäftsführer der Niedersachsen-MIT, Andreas A. Sobotta aus Hannover. Besonders begrüßt wurden der Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk und die Landesvorsitzende der MIT Braunschweig, Sabine Kleinke. 
V.l.n.r.: Rudi Götz MdL, Joachim Skorzinski, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Miriam Albers, Otto Fricke, Harald Prüssner und Sabine Kleinke Foto: Andreas A. Sobotta, Hannover
Goslar/Hannover - Neuer Vorsitzender wurde der 61-jährige Goslarer Unternehmer Hartmut Prüssner. Erster stellvertretender Vorsitzender wurde Joachim Skorzinski. Ralph Bogisch wurde für weitere zwei Jahre im Amt des Kreisgeschäftsführers bestätigt. Miriam Albers (Goslar), Siegrun Fuchs (Clausthal-Zellerfeld) und Rudolf Hoppmann (Goslar) komplettieren den Kreisvorstand in Beisitzerfunktion.

Der frühere Kreisgeschäftsführer Otto Fricke, der das Amt vor Jahren schon mehr als 24 Jahre ausübte, wurde im Zuge eine Wahlganges die Ehrenmitgliedschaft der MIT im Kreisverband Goslar verliehen.



V.l.n.r.: Miriam Albers, Ehrenmitglied Otto Fricke, Harald Prüssner und Sabine Kleinke. 
Foto: Andreas A. Sobotta

Inhaltlich widmete sich die MIT Goslar in dem Räumen des Goslarer Brauhauses den aktuellen Themen der Mittelstandspolitik auf Bundes- und Landesebene. Als Referent war eigens aus Hannover angereist der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand der CDU Landtagsfraktion, Dirk Toepffer.

Toepffer unterstrich, dass man mit der Großen Koalition leben müsse. Alles, was beim Thema Rente mit 63 augenblicklich debattiert werde, könne zu einer Flut von Frühverrentungen führen. Die damit verbundenen Auswirkungen auf den sich schon heute abzeichnenden Facharbeitermangel könnten nicht mit Zuwanderung gelöst werden.

Die Mindestlohndiskussion dürfe nicht dazu führen, dass künftig die Politik für die Erhöhungen der Löhne und Gehälter zuständig sei. Lohn- und Gehaltsdebatten gehörten in die Hände der Tarifparteien, so Toepffer.

Die gewollte Energiewende werde es nicht zum Nulltarif geben. Toepffer rief in diesem Zusammenhang zu mehr Sachlichkeit in der argumentativen Auseinandersetzung auf. Es mache sich ein gesellschaftliches Klima breit, wonach es den Deutschen im Grunde genommen gut gehe und man sich schon allein deshalb alles wieder leisten könne.

Den Südniedersachsenplan der SPD-geführten Landesregierung bezeichnete Toepffer als eine „gigantische Luftnummer“. Ein Volumen von 100 Mio. Euro - aufgeteilt auf fünf Jahre – sei nicht viel. Gebraucht würden vielmehr schnelle und zukunftsträchtige Entscheidungen.

Der Harz dürfe nicht nur zu einem Naturmuseum ausgebaut werden. Auch im und um den Harz müsse die Wirtschaft florieren.

Kritisch betrachtete Toepffer den von Seiten des Agrarministers Christian Meyer initiierten Vorstoß, künftig Gebühren für Lebens- und Futtermittelkontrollen zu erheben. Hier würden alle zur Kasse gebeten.

 
aktualisiert von Christoph Ponto, 24.07.2014, 00:36 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon